Ausflug2018 - Reha Sportverein Waldkraiburg e.V.

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Aktuelles
Große Überraschung für alle:
Der Vereinsausflug wurde "umgebucht"!

Eigentlich sollte es eine Entdeckungstour mit viel Natur und Informationen in das Freilichtmuseum Glentleiten bei Großweil nahe Kochelsee sein ... doch es kam ganz anders.

Freitag abend, am 8. Juni 2018: Kurz vor 20 Uhr erreichte uns in der Turnhalle während der Übungsstunde der Herzgruppe ein Anruf aus dem Freilichtmuseum, dass durch ein Unwetter die Wege verschlammt, weggespült und die ganze Anlage unpassierbar und somit für einen Besuch gesperrt wäre. Fällt der Vereinsausflug buchstäblich ins Wasser?

Nein! 55 Personen hatten sich schließlich angemeldet, der Bus war bestellt und so war ein schneller Entschluss notwendig. Kurz entschlossen organisierte Wolfgang das Ziel um und so füllten alle Angemeldeten pünktlich zu den vorgegebenen Abfahrtszeiten den Bus, der nun die Fahrt in Richtung "Haus der Berge – Nationalparkzentrum Berchtesgaden", dem neuen Ziel aufnahm. Nach Traunstein und einer kurzen, aber reizvollen Umleitung über Ruhpolding ging es über Inzell nach Bad Reichenhall, über den Pass Hallthurm und direkt auf den Parkplatz des Haus der Berge nach Berchtesgaden.


Bis um elf Uhr konnte man sich noch ein wenig die Beine vertreten und bevor alle das Haus der Berge, das Nationalparkzentrum Berchtesgaden, betraten, stand noch das offizielle Gruppenbild bevor.
Zehn Minuten dauerte eine Einweisung von einer freundlichen Mitarbeiterin des Hauses über den Nationalpark Berchtesgaden. Das Haus der Berge, das vor fünf Jahren eröffnet wurde, bietet vielfältige Möglichkeiten zum Kennenlernen Deutschlands einzigem Alpen-Nationalpark. Die preisgekrönte Ausstellung "Vertikale Wildnis", interaktiven Informationen rund um das Schutzgebiet, ein Kino im Foyer mit Naturfilmen, wechselnde Ausstellungen auf zwei Ebenen sowie eine themenbezogene Bibliothek warteten auf uns entdeckt zu werden. Verschiedene Fragestellungen konnten unterwegs beantwortet werden zum Beispiel:
Ist das Reh die Frau vom Hirsch? Was lebt in den Tiefen des Königsees? Ist der Gamsbart tatsächlich der Bart der Gams? Und sind Rabeneltern wirklich schlechte Eltern? Wir erfuhren wissenswerte und kuriose Geschichten um die tierischen Bewohner des Nationalparks Berchtesgaden.
Höhepunkt für die meisten von uns war wahrscheinlich die riesengroße "Leinwand", die sich nach einem fantastischen Film öffnete und einen grandiosen Blick durch ein riesengroßes Fenster auf den Watzmann samt Kinder und "Watzmannfrau" freigab.
Rund um das architektonisch interessante Gebäude konnten wir auf einem Panoramaweg die vier Haupt-Lebensräume des Nationalparks erleben: Wasser, Wald, Alm und Fels - oder auch das zuvor Gesehene entspannt in der Sonne genießen.
Nach zirka drei Stunden Erleben und Staunen konnten wir uns in "Spießbergers Alpenküche", einem dem Haus angeschlossenen Restaurant, mit Speisen und Getränken stärken.
Aber auch das Wetter hatte es gut mit uns gemeint und so traf man nach einer wunderschönen, aber kurzen Panoramafahrt mit grandioser Sicht auf Hohen Göll, Schneibstein, Watzmann- und Hochkalterstock, sowie Ramsau und dem Massiv der Reiteralpe auf der Terrasse des Gasthof Nutzkaser auf dem Hochschwarzeck ein. Es war ein gemütlicher Ausklang mit Kaffee, Kuchen und großen Eisbechern. Auch ein kleiner Spaziergang war für einige noch möglich.
Kurz vor fünf Uhr wurde die Heimfahrt übers "Wachterl", hinunter nach Schneitzlreuth und über Inzell wie auf der Hinfahrt angetreten. Das "Wort zum Sonntag" sprach diesmal nicht unser Rudi Jank der zur Zeit mit Marianne in England weilte, sondern der Garard Sax, der zusammen mit Rosa Utzschmid, Marlies Wellschmied und Wolfgang Eibert den Vereinsausflug zur Glentleiten vorbereiteten.

Im Internet kann man nochmal das Haus Haus der Berge sowie den Gasthof Nutzkaser besuchen:

Text: Wolfgang Eibert
Fotos: Michael Bartesch

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